Die asiatische Küche wurde vielen Menschen in Deutschland zuerst durch die Gerichte der chinesischen Küche bekannt. Nach und nach finden aber auch die Spezialitäten anderer Länder ihren Weg zu uns. Und immer mehr Menschen wird bewusst, dass die asiatische Küche mindestens so vielseitig und abwechslungsreich ist, wie die europäische Küche…
Asien ist der größte Kontinent der Erde. Es sollte nicht verwundern, dass es bei so vielen verschiedenen Menschen, die in so vielen Ländern leben, auch eine große Zahl verschiedener Koch- und Esstraditionen gibt. Trotzdem ist die Vorstellung von asiatischer Küche bei vielen – noch – auf ein recht starres Bild festgelegt. Kaum einer würde die russische Soljanka oder türkischen Kebab zur asiatischen Küche zählen, obwohl beide Länder zum größeren Teil auf diesem Kontinent liegen. Auch die Gerichte aus Indien oder dem Orient sind zwar faktisch asiatisch, gelten aber als eigene Kochtraditionen.
Nein, als Sammelbegriff bezeichnet man mit asiatischer Küche, die Küche Ostasiens oder Südostasiens. Und verbindet damit gleichzeitig eine bestimmte Art von Geschmack:
Für viele Menschen in Deutschland war Schweinefleisch Chop Suey der erste Kontakt mit der chinesischen und damit der asiatischen Kochkunst. Vielleicht war es bei Ihnen auch Hühnerfleisch Chop Suey oder Rindfleisch Chop Suey? Deshalb steht dieses Gericht stellvertretend für das, was wir von einem Besuch im China Restaurant erwarten. Dabei soll es gar nicht aus China selbst stammen, sondern im neunzehnten Jahrhundert von einem chinesischen Koch in Kalifornien entwickelt worden sein. Es besteht aus dem unverzichtbaren Reis, dazu verschiedene kleingeschnittene Gemüse, im Wok gebraten mit einer Sorte Fleisch.
Und natürlich darf auch Sojasoße nicht fehlen. Die schmeckt übrigens in erster Linie nicht süß oder salzig oder sauer oder bitter, sondern umami. Der japanische Forscher Kikunae Ikeda fand zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts heraus, dass unsere übliche Einteilung der Geschmacksrichtungen um eine weitere Kategorie erweitert werden muss, die den herzhaften Geschmack besonders proteinreicher Nahrung bezeichnet.
Vielfältige Küche – Gemeinsam lecker!

Frisches Gemüse, schonend zubereitet – die asiatische Küche gilt zurecht als gesund.
Es gibt einige Gemeinsamkeiten, die auf viele Küchen Südostasiens zutreffen. Die Gerichte werden mit Reis oder Nudeln zubereitet, Sojasauce oder Fischsauce runden den Geschmack ab und Milchprodukte sind nicht zu finden. Dies gilt vor allem in China und südlich davon. Auch auf die japanische Küche, die vor allem für ihre Sushi bekannt ist, trifft das zu. Andererseits hat jede Küche ihre Besonderheiten, was sich besonders bei der Verwendung der Gewürze zeigt.
Die thailändische Küche etwa, die sowohl von der indischen, der chinesischen, als auch der europäischen Küche beeinflusst wurde, ist berühmt für ihre Currygerichte, Gaeng genannt. Dank Zutaten wie Zitronengras, Kokosmilch und Chili, schmecken die Gerichte frisch und fruchtig und gerne scharf.
Die vietnamesische Küche gilt als weniger scharf. Typischerweise werden die Gerichte für kurze Zeit bei hoher Temperatur angebraten und dann im Wok fertiggegart. Sie besticht durch ausgefallene Gewürze wie Anis und Zimt.
Ebenfalls von der chinesischen und indischen Küche beeinflusst und aus Europa vor allem von der holländischen Küche ist die Küche Indonesiens. Bekannt sind von hier besonders die Saté, Fleischspieße, die gerne mit Erdnusssoße serviert werden, und Kroepoek, also Krabbenchips. Auch stammt aus Indonesien eines der bekanntesten asiatischen Gerichte, das Nasi Goreng. Dabei handelt es sich um gebratenen Reis mit Ei und weiteren Zutaten wie Fleisch, Gemüse und Pilzen oder Sojakeimlingen. Hier zeigt sich auch der Einfluss anderer Kulturen, denn den gebratenen Reis haben die Chinesen eingeführt und das Ei ist den Holländern zu verdanken.
Die Gerichte all dieser Länder können Sie mittlerweile in vielen Restaurants in Deutschland und natürlich auch bei yourdelivery.de bestellen. Probieren Sie es gleich aus! Denn am besten lernt man die asiatische Küche kennen, indem man sie einfach selbst kostet.

